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Berlinale 2012
Mittwoch, 08. Februar 2012 um 20:15

Auf der diesjährigen Berlinale wird in dem Programm "Panorama Spezial" der makedonische Film "The Woman Who Brushed Off Her Tears" („Жената што ги избриша солзите“) gezeigt. Die Premiere ist am Sonnabend, den 11.2.2012 um 20:00 in dem Kino International.

Das Publikum hat anschließend die Möglichkeit den Film auch am 12, 13, 15 und 16. Februar zu sehen.

Aktualisiert ( Freitag, 17. Februar 2012 um 19:08 )
 
In Memoriam
Dienstag, 03. Januar 2012 um 11:02

Kiro Gligorov, der erste Präsident der Republik Makedonien verstarb am 1. Januar 2012.

Nach dem Zerfall der jugoslawischen Föderation führte er das Land in die friedliche Selbständigkeit.

Er hatte mehrfach auch Berlin besucht und vor den Mitgliedern unserer Gesellschaft

für die Integration Makedoniens in die NATO und EU geworben.

Aktualisiert ( Donnerstag, 19. Januar 2012 um 14:20 )
 
Weihnachten 2011
Montag, 19. Dezember 2011 um 10:22

Allen unseren Mitgliedern und Freunden wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest

und ein gesundes neues Jahr.

 

Aktualisiert ( Donnerstag, 19. Januar 2012 um 14:21 )
 
Zum Tode von Olga Trojačanec
Montag, 28. November 2011 um 15:09
Wir veröffentlichen den Brief von Herrn Thomas Diekhaus vom Goethe Institut in Skopje zum Tode von Frau OlgaTrojačanec.
 
Vor wenigen Stunden erhielt ich die unendlich traurige Nachricht, dass Olga Trojacanec  am Sonntagabend in Skopje verstorben ist.
Noch am Sonntagmorgen machte sie mit ihrem Mann Zdravko Pläne für ihre am 24. Dezember bevorstehende Goldene Hochzeit . Nachdem sie sich gegen Mittag unwohl fühlte, legte sie sich zum Schlafen hin und wachte aus diesem Schlaf nicht mehr auf. 
Für jeden, der sie kannte, ist ihr plötzlicher Tod ein Schock und der Verlust unfassbar.
Sie war eine große Persönlichkeit und eine der wichtigsten und wertvollsten Partnerinnen,  die das Goethe-Institut hatte.
Mir persönlich war sie viele Jahre ein bewundertes Vorbild und eine herzensgute, liebe Freundin.
 
---
Als ausgebildete Germanistin unterrichtete Olga Trojacanec  seit Anfang der 60er Jahre das Fach Deutsch im Fremdsprachenzentrum in Skopje, in dem sie wenige Jahre  später die Leitung übernahm und über 30 Jahre lang behielt.  Sie sorgte Ende der 70er Jahre dafür, dass in Skopje erstmals Deutschprüfungen des Goethe-Instituts eingeführt wurden. Außerdem organisierte sie regelmäßig mit dem Goethe-Institut und anderen deutschen Partnern Lehrerfortbildungen für alle Deutschlehrer im Lande. Ohne sie hätte es bis Anfang der 2000er Jahre keine Lehrerfortbildung und keinen Deutschlehrerverband in Mazedonien gegeben.
 
Kurz nach der Unabhängigkeit Mazedoniens  gründete Sie zusammen mit Gleichgesinnten die erste Mazedonisch-Deutsche Kulturgesellschaft und organisierte in Zusammenarbeit mit der Deutschen Botschaft und dem Goethe-Institut Belgrad Kulturveranstaltungen. Sie übersetzte  deutsche Filme ins Mazedonische, organisierte Vorträge, Konzerte, Ausstellungen.
Nach Ihrer Pensionierung als Direktorin des Fremdsprachenzentrums gründete Sie sogleich eine eigene Sprachschule, in der Sie sich wiederum besonders um das Fach Deutsch kümmerte. Nur mit Hilfe ihrer unglaublichen Energie und Tatkraft konnte es gelingen, dass seit dem Jahr 2007 tausende von Prüfungen für Zuwanderer durchgeführt werden konnten.
 
Als 2007 das Verbindungsbüro des Goethe-Instituts in Skopje gegründet wurde, half sie, wo immer sie konnte.  Alle deutschen Partner und Mittler konnten zu jeder Zeit und in allen Fragen auf ihre uneigennützige Solidarität und Unterstützung zählen.  Mit ihrem klaren, wachen Verstand, ihrer großen Lebensklugheit, Ihrer positiven Energie und ihrer Herzlichkeit hatte sie unzählige Freunde und Bewunderer innerhalb und außerhalb des Landes gewonnen.  
 
Für Ihr außergewöhnliches  lebenslanges Engagement und ihre Verdienste  um die  deutsche Sprache und den Kulturaustausch erhielt sie am 04. November 2008 als erste Staatsbürgerin Mazedoniens das Bundesverdienstkreuz.
Mit Olga Trojacanec ist eine große Persönlichkeit von uns gegangen. Die Lücke, die sie hinterläßt, wird lange nicht geschlossen werden können. Wir werden uns immer mit großem Respekt, Liebe und tiefer Dankbarkeit  an sie erinnern. Unser Mitgefühl gilt besonders Ihrer Familie, Ihrem Mann, Prof. Dr. Zravko Trojacanec, Ihren Kindern und Enkelkindern.
Wir alle werden sie noch lange schmerzlich vermissen.
Aktualisiert ( Dienstag, 03. Januar 2012 um 11:09 )
 
Zum Tod von Olga Trojačanec
Montag, 28. November 2011 um 14:45

Wir veröffentlichen den Brief von Herrn Thomas Diekhaus vom Goethe Institut in Skopje zum Tode von Frau Olga Trojačanec.


Vor wenigen Stunden erhielt ich die unendlich traurige Nachricht, dass Olga Trojačanec  am Sonntagabend in Skopje verstorben ist.

Noch am Sonntagmorgen machte sie mit ihrem Mann Zdravko Pläne für ihre am 24. Dezember bevorstehende Goldene Hochzeit . Nachdem sie sich gegen Mittag unwohl fühlte, legte sie sich zum Schlafen hin und wachte aus diesem Schlaf nicht mehr auf. 

Für jeden, der sie kannte, ist ihr plötzlicher Tod ein Schock und der Verlust unfassbar.

Sie war eine große Persönlichkeit und eine der wichtigsten und wertvollsten Partnerinnen,  die das Goethe-Institut hatte.

Mir persönlich war sie viele Jahre ein bewundertes Vorbild und eine herzensgute, liebe Freundin.

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Als ausgebildete Germanistin unterrichtete Olga Trojačanec  seit Anfang der 60er Jahre das Fach Deutsch im Fremdsprachenzentrum in Skopje, in dem sie wenige Jahre  später die Leitung übernahm und über 30 Jahre lang behielt.  Sie sorgte Ende der 70er Jahre dafür, dass in Skopje erstmals Deutschprüfungen des Goethe-Instituts eingeführt wurden. Außerdem organisierte sie regelmäßig mit dem Goethe-Institut und anderen deutschen Partnern Lehrerfortbildungen für alle Deutschlehrer im Lande. Ohne sie hätte es bis Anfang der 2000er Jahre keine Lehrerfortbildung und keinen Deutschlehrerverband in Mazedonien gegeben.

Kurz nach der Unabhängigkeit Mazedoniens  gründete Sie zusammen mit Gleichgesinnten die erste Mazedonisch-Deutsche Kulturgesellschaft und organisierte in Zusammenarbeit mit der Deutschen Botschaft und dem Goethe-Institut Belgrad Kulturveranstaltungen. Sie übersetzte  deutsche Filme ins Mazedonische, organisierte Vorträge, Konzerte, Ausstellungen.

Nach Ihrer Pensionierung als Direktorin des Fremdsprachenzentrums gründete Sie sogleich eine eigene Sprachschule, in der Sie sich wiederum besonders um das Fach Deutsch kümmerte. Nur mit Hilfe ihrer unglaublichen Energie und Tatkraft konnte es gelingen, dass seit dem Jahr 2007 tausende von Prüfungen für Zuwanderer durchgeführt werden konnten.

Als 2007 das Verbindungsbüro des Goethe-Instituts in Skopje gegründet wurde, half sie, wo immer sie konnte.  Alle deutschen Partner und Mittler konnten zu jeder Zeit und in allen Fragen auf ihre uneigennützige Solidarität und Unterstützung zählen.  Mit ihrem klaren, wachen Verstand, ihrer großen Lebensklugheit, Ihrer positiven Energie und ihrer Herzlichkeit hatte sie unzählige Freunde und Bewunderer innerhalb und außerhalb des Landes gewonnen.  

Für Ihr außergewöhnliches  lebenslanges Engagement und ihre Verdienste  um die  deutsche Sprache und den Kulturaustausch erhielt sie am 04. November 2008 als erste Staatsbürgerin Mazedoniens das Bundesverdienstkreuz.

Mit Olga Trojačanec ist eine große Persönlichkeit von uns gegangen. Die Lücke, die sie hinterläßt, wird lange nicht geschlossen werden können. Wir werden uns immer mit großem Respekt, Liebe und tiefer Dankbarkeit  an sie erinnern. Unser Mitgefühl gilt besonders Ihrer Familie, Ihrem Mann, Prof. Dr. Zravko Trojačanec, Ihren Kindern und Enkelkindern.

Wir alle werden sie noch lange schmerzlich vermissen.

Im Namen des GI Verbindungsbüros Skopje
Thomas Diekhaus
Aktualisiert ( Montag, 19. Dezember 2011 um 10:15 )
 
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